Gewitter und noch nen Italien-Klischee: Amalfi

Heute morgen wurden wir gegen 07:00 von einem heftigen Gewitter mit Sturmböen und Hagelkörnern geweckt. Zum Glück ist Wowa samt Vorzelt nix passiert, aber etwas unbehaglich war uns schon.
Kurz darauf aber blaue Lücken im Himmel. Unsere geplante Fahrt nach Amalfi konnte also stattfinden.
Über Wikipedia hatten wir uns am Vorabend schlau gemacht.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Amalfi

Neben der viel gerühmten Schönheit von Amalfi imponierte mir besonders, das diese Stadt in der Vergangenheit eine wichtige Seemacht darstellte.

Hierzu folgendes aus Wikipedia:

Jeden Sommer findet in Italien eine Regatta statt, bei der die vier mittelalterlichen Seerepubliken um die Wette rudern: die drei großen Seemächte Venedig, Pisa und Genua und eben das kleine Amalfi. Historisch war Amalfi die erste Seerepublik unter den vieren.
Übrigen war die „Seerepublik Amalfi“ nicht sonderlich groß. Sie umfasste knapp die Hälfte der Halbinsel Sorrent, zwischen Neapel und Salerno gelegen, und die Insel Capri. Aber ihre Bedeutung reichte weit über dieses begrenzte Territorium hinaus. Ihre Handelsschiffe kreuzten im westlichen wie im östlichen Mittelmeer, und Amalfi hatte seine Handelsniederlassungen in Konstantinopel, Antiochia, Jerusalem, Kairo, Alexandria, Tripolis, lange bevor Venedig zur Mittelmeermacht aufstieg.
Amalfi entwickelte die erste Seerechtskodifikation Italiens, die Tabula Amalphitana, welche noch weit über die Lebenszeit der Seerepublik hinaus Gültigkeit im ganzen Mittelmeerraum besaß. Amalfi prägte eigene Münzen und war im ganzen Mittelmeer bekannt für seine Schiffswerften.

Aber bevor wir Amalfi selbst in Augenschein nehmen konnten, war ab Salerno eine abenteuerliche ca. 30 km lange Strecke an der Felskante mit gefühlten 1000 Kurven zu bezwingen auf der sich streckenweise kaum 2 Autos begegnen konnten. Fahrzeit knapp eine Stunde. Ilse wurde schon ganz blass um die Nase- nicht verwunderlich wegen des Fahrstils mancher Italiener.
Unser Auto konnten wir praktisch in einem Parkhaus (in die Felsen gehauen) abstellen.
Der Ort überbot praktisch jedes italienische Klischee und wir haben 3 sehr schöne Stunden verbracht.
Wir können aber auch verstehen, das viele lieber per Schiff oder Bus angereist sind.
ÜBRIGENS: Das Ruderboot mit dem die Regatta der „Seemacht“ Amalfii ausgetragen wird, haben wir entdeckt.

Autor: Sailing-Rainer

Langzeittörns in Nord- und Ostsee mit Sy Swantje (EMKA 29 HT) Gern auch einhand

2 Kommentare zu „Gewitter und noch nen Italien-Klischee: Amalfi“

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