360 oder 312

Was ist denn nun richtig???
Beides!

Wir erlebten heute auf Vorschlag von Bärbel und Jürgen hier in Pforzheim ein wahres Highlight.
Das weltgrößte 360° Panorama „ROM 312“ im ehemaligen Gasometer zeigt die prächtigste Stadt der Antike im Jahr 312 n.Chr.

Der Besucher erlebt Kaiser Konstantin, der seinen Gegner Maxentius besiegt hat und nun als alleiniger Herrscher mit seinem Gefolge in die Millionenstadt einzieht. Von der 15 Meter hohen Besucherplattform im historischen Gasometer öffnet das 360° Panorama den optimalen Blick weit über die antike Millionenstadt hinweg, in der Blüte ihrer architektonischen Pracht.
Der Blick schweift über dicht bebaute Hügel, über die berühmten Tempel, Thermen, Basiliken und Bauwerke, deren Ruinen noch heute das Bild von Rom prägen – bis hin zu den Albaner Bergen am Horizont. Vorlage war ein historisches Panorama aus dem Jahr 1889.

Die begleitende Ausstellung bringt dem Besucher das Leben und die Zeit Konstantins nahe, der die Christenverfolgung abschafft und damit den Grundstein für unser christliches Abendland gelegt hat. Die eigens von Eric Babak komponierte Begleitmusik sowie eine auf Zeit und Ort abgestimmte Geräuschkulisse runden das Panoramaereignis ab.

Dies alles und mehr ist auf nachstehender Webseite zu erfahren

http://www.gasometer-pforzheim.de/de/ausstellung

Die Installation des Künstlers Yadegar Asisi ist gigantisch und unter

http://www.asisi.de/de/yadegar-asisi/kuenstler.html

erfahren wir folgendes:

Seit 2003 realisiert der in Sachsen aufgewachsene und in Berlin lebende Künstler Yadegar Asisi die weltgrößten 360°-Panoramen mit einer Höhe von bis zu 32 Metern und einem Umfang von bis zu 110 Metern. Was in einem denkmalgeschützten Gasometer in Leipzig begann, hat sich seitdem zu einer Künstlerwerkstatt mit Panoramahäusern in Leipzig, Dresden und Berlin entwickelt. Von Partnern präsentierte Panoramen in Pforzheim und Rouen sind seit Ende 2014 eröffnet und weitere Ausstellungsorte im In- und Ausland bereits in der Planung.
Der Malerei-Absolvent der Hochschule der Künste in Berlin (heute Universität der Künste) berücksichtigt stets ein akademisches Kunstverständnis. Er legt dabei großen Wert auf Perspektive sowie Form-, Farb- und Pigmentlehre. „Wer einen Gegenstand gezeichnet hat, hat ihn wirklich verstanden“, so der Bewunderer von Leonardo da Vinci und Andrea Mantegna.

Mit welchem Aufwand ein Panorama vom Team um den Künstler erarbeitet wird, bevor es dann am Computer aus unzähligen Bildebenen entsteht und letztlich auf 3 m breite und 32 m lange Stoffbahnen gedruckt, konfektioniert und im Rundgebäude installiert wird, lässt sich hier nachlesen
http://www.asisi.de/fileadmin/user_upload/tx_asisi/press/pdf/asisi-facts-cv-werk-yadegar-asisi-deutsch.pdf
Das Ergebnis ist fantastisch.
Wir waren beeindruckt und begeistert.
Eine derartige Ausstellung schauen wir uns gerne wieder an zumal es weitere Themen gibt und neue in der Mache sind.

Autor: Sailing-Rainer

Langzeittörns in Nord- und Ostsee mit Sy Swantje (EMKA 29 HT) Gern auch einhand

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