Hafentage Ouldeschild Texel

Gestern sind wir kurz nach 16:00 hier in Ouldeschild angekommen.
150 sm, 29 h Fahrzeit, Start Helgoland 11:10
Leider sehr viel motoren, aber dank ruhiger See kein Problem.
Zunächst mit Stützgroß bei SSW3 Richtung Norderney und nach Queren von 3 TSG in die Küstenverkehrszone. Dann gings immer in der KVZ an den Inseln entlang. Um 18:35 hatten wir Norderney (Stadt) an Bb.
21:40 ein schöner Sonnenuntergang und um 23.20 war der Windpark Riffgat 0,6 sm an Bb.
Dort lag außerdem ein gewaltiges „Errichterschiff“ oder Borplattform beleuchtet wie ein Tannenbaum, so das wir sicherheitshalber nicht zwischen diesem und dem Windpark durchführen.
Wir praktizieren eine 3-stündige Wacheinteiling zwischen 21:00 und 09:00 morgens, so das sich jeder mal 3 Stunden aufs Ohr lehhhhhhhhhgen kann.
Ich hatte Glück: bei meiner Wache ab 06:00 setzte schöner Segelwind mit 4-5 Bft ein. Endlich hatte die Windsteueranlage zu tun.
Ab 09:00 wars allerdings vorbei mit der Glückssträhne. Mit motoren und immer wieder Segelversuchen retteten wir uns bis zum Molengat vor texel. Hier hatte der Jockel aber ordentlich zu tun. Starker Gegenstrom trotz auflaufend Wasser. Erst im Marsdiep plötzlich sehr kräftiger Strom mmit. Der Revierführer Nordsee spricht zu Recht von komplizierten Gezeitenstromverhältnissen.

Heute Hafentag: Ausschlafennnn, kräftiges Frühstück mit ham and eggs, Räucherfisch mittags, die Texel-Biersorten durchprobieren, Schiff aufklaren.
Vermutlich fahren wir nicht wie erst geplant morgen früh Richtung Lowestoft (England), weil Wind dann noch aus W) sonden verlassen uns auf die Vorhersage, die für Do Wind aus N und später sogar aus Ost verspricht (Meno Schrader , Wetterwelt, Streckenwetter)

Außerdem Texel gefällt uns und wir haben noch nicht alle Biersorten durch

Autor: Sailing-Rainer

Langzeittörns in Nord- und Ostsee mit Sy Swantje (EMKA 29 HT) Gern auch einhand

2 Kommentare zu „Hafentage Ouldeschild Texel“

  1. Hallo Rainer, natürlich fühle ich mich als „Primus inter Pares“ unter Deine Bloglesern. Nimmst Du doch die Chance wahr, „meinen“ Törn zu fahren, wo mir noch die Zeit fehlt. Ich finde das toll, denn ich weiß jetzt schon, dass ich sehr viel daraus lernen werde. Viel Freude noch euch beiden, und seid vorsichtig. Die Gewässer um Schottland und vor allem das Wetter sind nicht ohne. Insbesondere die Kälte kann einen mürbe machen. Das jedenfalls ist meine Erfahrung aus meinen zwei kurzen Schottlandtörns.

    Gruß Klaus

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