Gut genutzt…

haben wir heute den Hafentag.
Im Internet haben wir uns zunächst über die Insel Islay (man spricht Ei-lah) informiert. Islay ist die südlichste Innere Hebriden Insel und die 5 größte indem Schottland mit einer Fläche von 620qkm und ca. 4000 Einwohnern. Sie wird die Königin der Hebriden genannt. Ja- dann sind wir hier ja gerade richtig.

Viel Ruhe, wunderbare dramatische Landschaften, Beobachtung von Wildtieren und natürlich darf der Islay Whisky in dieser Aufzählung nicht fehlen. 7 alte und etablierte Distillerien und 2 neue im Entstehen betroffene verstehen sich ausgezeichnet darauf, das „Wasser des Lebens (gälisch: uisge beatha) mit dem weltweit bekannten rauchigen Geschmack herzustellen. Es gibt wohl kaum einen Ort sonst, wo auf derart kleiner Fläche so viele Destillen konzentriert sind.

Wir machten es wie schon häufig auf unseren Törns und fragten uns nach einer Busverbindung durch. Für wenig Geld (12 Pfunf für 2 Personen Rückfahrkarte) bekommt man so einen Eindruck von der Landschaft und den Leuten.
Hier bot sich ein Besuch des Fährhafens Port Askaig an, von wo man zur Nachbarinsel Jura übersetzen kann, sowie der „Haupstadt“ Bowmore. Auf der Fahrt nach Port Askaig gings durch weitläufige kahle Hochmoorgebiete, vereinzelt Schafherden, Hochlanrinder und Heuwiesen. Nur vereinzelt Bebauung.

Der Busfahrer hatte ein halsbrecherisches Tempo drauf – begegneten sich zwei Fahrzeuge in der Größe, musste am aüßersten Fahrbahnrand jedes Schlagloch mitgenommen werden.

In Port Askaig kamen wir uns ein bischen vor wie am Rande der Zivilisation. Gewaltiger Tidestrom in der Meerenge zur Jura und ein uriges Hafenambiente. Auch ein großer Rettungskreuzer der RNLI (Royal National Lifeboat Institution) lag hier.

Bis zur Rückfahrt mit dem Bus zunächst nach Bowmore standen noch 1,5 h Zeit zur Verfügung. Was lag also näher, als den Pub aufzusuchen für ein leckeres Bier und einen Single Malt der Marke Bowmore 12 Years Old. In den Pubs geht nach bestellen der Getränke auch sofort das Geld über den Tresen – in dieser Beziehung kennen wir uns bereits aus.

In Bowmore nutzten wir den Stop und besuchten die Brennerei gleichen Namens. Eine Flasche des Lebenswassers findet jetzt auf Swantje ihren Weg heim.

Alles in allem ein schöner Ausflug.

An Bord gabs noch gebratene Makrelen mit Kartoffeln-Wurzel-Gemüse in Garlic-Butter.
Ein leckeres Kalorienpolster für den morgendlichen Törn. Um 05:00 geht’s los, um den Strom zum nächsten Ziel Glenarm voll ausnutzen zu können.

Autor: Sailing-Rainer

Langzeittörns in Nord- und Ostsee mit Sy Swantje (EMKA 29 HT) Gern auch einhand

4 Kommentare zu „Gut genutzt…“

  1. Moin, ihr Beiden,
    Bericht und Fotos wie immer beeindruckend und wissenswert .Das Bild in der Kneipe zeigt 2 zufriedene u. entspannte Gesichter – was will man mehr ?
    Das wir in Norddeutschland z.Z .interessante Wetterkapriolen erleben habt ihr sicherlich schon
    gehört , also bleibt ruhig noch ein wenig dort 0ben .
    Weiterhin viel Glück .
    TANTANA-CREW K.&D.

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  2. Es ist immer ein Vergnügen Ihren Reisebericht zu lesen
    Wir wünschen Ihnen eine schöne Weiterreise

    Henk en Hilda Haak
    sy Horizon Quest

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