Im Wildwasser nach Irland

Die Tide kennt in diesen Gewässern keine Gnade. So musten wir uns am Donnerstag wieder sehr früh (05:00) auf den Weg machen, um den vollen Tidestrom von Port Ellen auf Islayzu unserem Zielort Glenarm in Nordirland ausnutzen zu können.

Endlich mal Segelwind. Noch in der Bucht gingen die Segel hoch, windfahnensteuerung eingekzppelt und Kurs auf die Ostspitze von Rathlin Island genommen. Mit 7ber 7 knots gings flott voran, nachdem die Fock gegen Genua getauscht wurde . Bald kamen wir in den „berüchtigten“ Nord-Chanel. Riesige Wassermassen pressen sich aus dem Atlantik hier in die Irische See.. Auf der Seekarte wird vor Eddies (Stromwirbeln) in weiten Bereichen nahe Rathlin I. Gewarnt. Bei unserem heute moderaten Wind sah man sie dennoch deutlich auf der Wasseroberfläche. Wir furen an der Außenkante des Bereiches.

Ein Blick auf die Uhr und die Strömungskarten zeigt aber auch: Wir müssen mehr Gas geben um nicht später vor der Küste mit Gegenstrom von bis zu 3 Knoten kinfrontiert zu werden. Von einer auf die anderen Stunde kehrt sich hier die Strömungsrichtung um. Der Wind allein war zu schwach. Die Maschine musste helfen. So preschten wir mit 9 Knoten ü. Gr. dahin. Und die Rechnung ging auf. Erst kurz vor Glenarm erwischte uns geringfügiger Gegenstrom – geschafft.

Glenarm erwies sich als überaus reizvoller kleiner Hafen. Große Molen schützen eine Art Bucht, mit teils verlassenen Produktionshallen, die wohl zur Eisenmine und dem Steinbruch in ser Nähe gehörten. Der Hafen ist jetzt in eine Marina umgewandelt, mit sichtlich viel Liebe zum Detail. Auch der kleine Ort mit Strandabschnitt, Lebensmittelhandel und mehreren Pubs strahlt Charme aus. Wir fühlen uns wohl hier.

Gesrern Nacht hat es wieder einmal mächtig gekachelt. Die Front eines Tiefs brachte ab 23:00 eine Schauerböe nach der anderen.

Der Wetterbericht verspricht nichts Gutes. Böen bis zu 30 kn sind nichts f7r Swantje und die Mannschaft.

Wir haben uns wieder um den Busverkehr gekümmert.
Heute stand eine Fahrt nach Belfast an…..

Autor: Sailing-Rainer

Langzeittörns in Nord- und Ostsee mit Sy Swantje (EMKA 29 HT) Gern auch einhand

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