Im Englischen Rhein

Was für ein Unterschied gegenüber unserer Ankunft in Plymouth. Jetzt am Donnerstag beim Auslaufen herrliches Sommerwetter mit guter Sicht auf die große Bucht.
Die Kehrseite keinerlei Wind, aber auch glattes Wasser. Wie ungewohnt hier.
So motoren wir munter in SO- Richtung an der Küste von Devon entlang. Viel Grün, Kornfelder – einfach schön.

Wir können bei diesem guten Wetter relativ dicht den LT Start Point runden. Auch hier gibt es wieder Stromwirbel. Vom Ziel Brixham in ca. 40 sm Entfernung sehen wir ab, als ich auf der Karte die Mündung des River Dart entdecke. Schnell im Internet und der mitgeführten Fachliteratur schlau gemacht:

DAS IST DER ENGLISCHE RHEIN !

Und fürwahr eine Augenweide. An der Einfahrt auf jeder Seite eine Burg. Dazwischen wurde früher bei Bedarf eine Kette gespannt, um feindlichen Schiffen die Einfahrt zu verweigern. Und dann der Blick auf den Ort Dartmouth. Sanft steigen zu beiden Seiten bunte Häuser die Hänge hinauf.

Reger Fähr- und Ausflugsverkehr, ein Raddampfer und unzählige Yachten und Kleinboote. Gut das wir den Weg hierher gefunden haben. Sogar ein Lücke am Visitors Pontoon ist für uns frei.

Wir sind rundherum zufrieden. Und dann um das Klischee noch auf die Spitze zu treiben: Von einer Stahlbrücke über die Eisebahnstrecke können wir die Abfahrt einer Dampflock anschauen.

Wir gehen Einkaufen, in den örtlichen Pub, verzehren leckeres Wurzelgemüse an Bord und lassen den Tag in diesem wunderschönen Ambiente ausklingen.

Autor: Sailing-Rainer

Langzeittörns in Nord- und Ostsee mit Sy Swantje (EMKA 29 HT) Gern auch einhand

3 Kommentare zu „Im Englischen Rhein“

  1. Schwarzwurzeln, Erbsen und Möhren, Rotkohl, Rouladen, Gulasch… Eure Verpflegung ist ja häufig deutsche Hausmannskost. Dazu mal ’ne Frage: Kocht ihr das immer frisch? Kommt das aus der Dose? Oder nutzt ihr die langen, dunklen Winterabende in Bremerhaven zum Einkochen Eurer Lieblingsgerichte? Ein neugieriger
    Rainer von der LuMMEL
    PS: Und natürlich Grüße und gute Weiterreise!

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    1. Hey Rainer, die Frage ist berechtigt🙂
      Wir kochen nach Möglichkeit immer frisches Gemüse und auch gern Kartoffeln. Wenn es schnell gehen soll auch mal Reis.
      Als Fleischbeilage haben wir qualitativ hochwertige Dosen vom häuslichen Schlachter dabei.
      Auch mal gern Bratkartoffeln.
      Für die Fischbraterei hab ich nen kleinen Kartuschenkocher. Den stelle ich unten auf den Cockpitboden. Die unvermeidlichen Fettflecken wettern relativ schnell weg.
      Das geht auch gut im aufgebauten „Zirkuszelt“
      Die größte Freude ist für Gert, wenn es morgens Spiegeleier mit Bacon gibt. Manchmal bestehe ich aber auf Rührei Naturell oder gekochten Eiern.
      Gert brauch zum Frühstück immer deftig wurst und Schinken.
      Ich esse aber gern auch Marmeladenbrot oder Müsli und natürlich Kaffee dazu – am liebsten draußen im Cockpit.
      Gert hat am liebsten nen Tisch vor sich.
      Alles klaro?

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  2. Wieder mal ein intressanter Bericht mit schönen Bildern. Vor allenDingen die hübsche Meermaid auf der WINDFAHNE::eS LOHNT SICH IMMER, in unbekannte Nebenarme reinzufahren und schöne Überraschungen zu erleben.
    Es ist ein großer Vorteil, wenn man Zeit hat und alles Besser genießen kann.
    Ich mußdabei immer an unsere Gewalttouren, denken,wo immer uns die zeit im Nacken saß,.Ich denke aber gerne an die Zeit zurück.
    Nun ist HARLEKIN verkauft Und was bleibt, sind viele Filme und Bilder.
    Ihr fahrt weiter und werdet sicher schönes Film und Bildmaterial mitbringen

    Bis bald auf dieser Bühne, Peter u W

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