Von Dartmouth nach Weymouth und weiter Richtung Poole

Aus dem “ Englichen Rhein“ dem River Dart starten wir um 17:45. Am Abend vorher hatten wir uns noch bei einem englischen Segler Rat geholt, wie Bill of Portland am besten zu passieren wäre. Hier gibt es Overfalls und Races mit mächtigen Strmungsgeschwindigkeiten, in die ein Kleinbot besser nicht geraten sollte.
Von dem von ihm als Insider favourisierten Inneren Weg (nur 150 m von der Küste !!!)

http://www.sailingalmanac.com/Almanac/Navigation/portlandbill.html

haben wir uns unterwegs aber dann doch distanziert und das Kap im empfohlenen Abstand von 5 sm gerundet.

Der Strom lief auf dem Törn gut mit. Leider musste nach gut 30 sm – Portland Bill schon gut sichtbar – die Maschine helfen, um nicht zu spät bei Gegenstrom antukommen.
Nach dem Kap sind wir nicht weiter östlich gegangen, sondern haben die Untiefe Shambles gerundet und den Kurs auf Weymouth abgesetzt.

Eine richtige Entscheidung. Der Strom half mit in die Weymouth Bay zu gelangen. Auf der Mole gebot eine Tafel sich 7ber CH 12 anzzmelden. Gut dem zu folgen. Es kam prompte Antwort und wir erhielten gegen 18:00 einen Liegeplatz an einer englischen Segelyacht als 3. Boot im Päckchen zugewiesen.

Weymouth war an diesem Abend in Sommerlaune. Wegen des guten Wetters war alles was Beine hatte draußen zum Klönschnack vor den zahlreichen Pubs und Fish and Chips Lokalen. Angenehme Sommerathmosphäre und nicht zu lärmend.

Heute brauchten wir wegen der Tide erst gegen 10:00 los.
Auch steht kein großer Törn an. Wir haben uns überlegt, südlich von Poole in die Studland Ankerbucht zu gehen. Hier haben wir die Insel Wight und den Needles Chanel in praktischer Reichweite und können die tidebedingte Pasage dort gut planen.

Um zu unserer Ankerbucht zu gelangen, müssen wir das Flach St. Albans Ledge sowie den Anvil Point runden. Zur Zeit segeln wir bei halbem Wind und mutlaufendem Strom mit über 7 kn. Während ich die Zeilen hier schreibe, konnte Gert im Surf die 8 kn Marke knacken. Jetzt fast platt vor Laken steuert unsere Windfahne wieder sehr sauber und sicher. Keine Gefahr des Halsens, wobei natürlich eine Bullentalje ausgebracht ist.

Das verspricht eine frühe Ankunft in der Ankerbucht – teatime !

Autor: Sailing-Rainer

Langzeittörns in Nord- und Ostsee mit Sy Swantje (EMKA 29 HT) Gern auch einhand

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