Ralsvik und Stralsund

Schön auf unserer Wanderung zum Rittergut Liddow hatten wir ein Plakat der Störtebeker Festspiele gesehen. Was lag also näher als auch Ralswiek aufzusuchen und das Achterwasser bis zum Ende auszufahren.

Dienstag Mittag ging’s nach Abschiedstrunk im Bistro in Vieregge los.
Bis zum Breetzer Bodden bei Wittow blies und der Wind noch kräftig entgegen aber im großen Jasmund Bodden zeigte Swantje was in ihr steckt und preschte mit fast 6 kn nur unter Vorsegel dahin.

Der Hafen Ralsvik war tot (hatte Michael schön vorgewarnt). Zu 50 % durch Einheimische Boote belegt und jetzt in der Woche unbewohnt. Der kleine Orttt wird praktisch durch das „Störtebeker-Theater“ dominiert (23. Juni bis 08. Sept.) und über allem trohnt das Schloss. Wir fanden aber ein gutes Bistro und Genossen den Abend dort.

Gestern hatten wir einen langen Schlag geplant. Durch das ganze Achterwasser wollten wir Segeln-Forum bis Stralsund. Wegen des noch immer starken Ostwindes ging die Rechnung auf. Kein Motoreinband Satz. Bei Böen bis 23 Knoten verzichtete ich auf den Einsatz des Großsegels und segelte zunächst nur unter Genua und später bei stark schralenden und böigen Winden unter Fock. Michael setzte auf der Deep Blue (ein steifes Schiff) alle Segel und war als Einheimischer verdient ca. 1,5 h eher in Stralsund. Macht nix. Man muß teilweise sehr aufmerksam Steuern, manche Untiefen sind nur wenige Meter von der Betonnung entfernt. Bei Bug begeisterte mich die Aussicht auf einen hohen Sand.

Ab Schaprode war der Weg dann wieder neu für mich. Hier östlich von Hiddensee sind ausgedehnte Wasserflächen, die allerdings sehr flach sind und praktisch nur in der dicht betonten Rinne befahren werden können.

Schon vor der Einfahrt in den Strelasund zeichneten sich die historischen Gebäude von Stralsund am Horizont ab. Im Hafen fand ich an der Nordmoleküle einen Liegeplatz, den mir Michael bereits freigehalten und avisiert hatte.

Und dann die Überraschung: Pellkartoffeln mit Mathes Made bei Michael. Das ist ja wie bei Mutter und Kind Reisen.

Wir beobachteten jetzt das ungewöhnliche Getriebe im Hafen und stellten fest: Es war der Beginn der Stralsunder Segelwoche mit der ersten Abendregatta.

http://www.stralsunder-segelwoche.org

Von der Nordmoleküle genossen zahlreiche Zuschauer den Blick auf das Regattageschehen.

Heute bleiben wir in Stralsund, bevor es wieder zu Naturplätzen geht.

Autor: Sailing-Rainer

Langzeittörns in Nord- und Ostsee mit Sy Swantje (EMKA 29 HT) Gern auch einhand

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