Resümee unserer Frankreich-Reise

Am Mittwoch, 18. September sind wir nach 4 Wochen Fahrt mit unserem Reisewohnwagen wieder zu Hause angekommen. Ein wunderschöner ereignisreicher und auch erholsamer Urlaub liegt hinter uns.

Auch wenn die Reisestrecke von insgesamt 3300 km zunächst viel anmutet, war es kein Gehetze. Wir sind pro Tag meist unter 300 km gefahren, waren dann bereits am frühen Nachmittag am neuen Ort und sind auch den Folgetag immer dort geblieben, um die Gegend zu erkunden und zu relaxen. Das Auto haben wir am neuen Zielort nie benutzt – alles (auch Einkäufe) wurde mit unseren Brompton-Falträdern erledigt. So konnten wir uns die Gegend in der wir gerade waren sehr intensiv anschauen. Ich denke die Fotos in den Berichten spiegeln dies auch wieder.

Bei St. Malo und bei Les Sables d’Olonne hatten wir jeweils sogar 5 Übernachtungen.

Frankreich hat uns als Reiseland in der Nachaison sehr gut gefallen. Schöne Landschaft und der einzigartige Einfluss der starken Tide in den von uns besuchten Küsten-Regionen. Wir sind auf freundliche Menschen gestoßen und selbst mit unseren mangelhaften Französisch-Kenntnissen gab es keinerlei Probleme. Oft hilft schon ein einfaches „bonjour“ oder ein „merci“ und auch Englisch setzt sich bei der jüngeren Bevölkerung zunehmend als verbindende „Weltsprache“ durch.

Die Verkehrsverhätnisse und der Zustand der Straßen war auf unserer Route sehr gut. Bei einem relativ großen kostenpflichtigen Autobahnanteil hat sich die Mautbox von Tolltickets bestens bewährt. An bestimmt 30 Mautstellen konnten wir so dank elektronischer Erfassung rasch passieren ohne umständlich irgendwelche Automaten zu bedienen.

Noch ein Wort zu den französischen Rastplätzen an der Autobahn. Die haben die Bezeichnung „Rastplatz“ wirklich verdient ! Mehrmals stießen wir auf fast parkartige Areale etwas abseits von der Autobahn mit erstklassigen Serviceeinrichtungen und Restauration. Super !

Eins war klar – am Tag nach unserer Ankunft habe ich sofort Swantje besucht, auch wenn sie natürlich bei den Wassersportfreunden des WVW e.V. gut und sicher behütet lag.
Swantje hat gestrahlt. Wenn das Wetter mitspielt, werde ich sie in den nächsten Tagen mit einer Helgolandtour belohnen. Und dann ist natürlich noch das Absegeln Anfang Oktober.

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Hier in der Übersicht die besuchten Orte mit den Distanzen in km.

Die Links verweisen auf einen jeweiligen Artikel im Blog.

Start Beverstedt

Julianadorp. 350

Biggekerke (Vlissingen). 250

Le Portel (Boulogne Sur Mer). 300

Berniere Sur Mer (Caen). 300

Chevrets (St. Malo). 200

Les Dunes (Les Sables d’Olonne). 280

Blois. 370

Troyes. 280

Trittenheim (Mosel). 380

Rolandswerth (Rhein). 140

Bünde. 250

Beverstedt. 170

km gesamt. 3300

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Autor: Sailing-Rainer

Langzeittörns in Nord- und Ostsee mit Sy Swantje (EMKA 29 HT) Gern auch einhand

4 Kommentare zu „Resümee unserer Frankreich-Reise“

  1. Moin Rainer,
    auch noch mal als Kommentar ein herzliches Dankeschön fürs mitnehmen. Und dass ihr Bromptons fahrt habe ich natürlich mit Kennerblick schon vorher gesehen. ;-). Wir haben zwei Stück in der Backskiste und weil die Backskiste vor zwei Jahren so furchtbar weit weg war, gibt es ein Drittes in Hamburg. Das ist jetzt eigentlich obsolet, weil wir ja inzwischen wieder mit Rad, S-Bahn, Bahn und dann wieder Rad zum Boot und zurück kommen. Aaaaaber: Ein Brompton ist so etwas wie ein guter Freund und deshalb gibt man das nicht wieder her.
    Grüße
    Uwe und auch von Karin, die liest gerade den Teil des Blogs über Eure Italientour.

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      1. Lieber Rainer!

        Mit grosser Freude habe ich wieder Euren Reisebericht verfolgt.
        Wir konnten Eure Reise gut nachvollziehen da wir uns selbst mit
        unserer Motorquatze NAUTIC, oder auch bei Urlauben mit dem Auto in diesen Regionen schon rumgetrieben haben.
        In St. Malo waren wir fast zeitgleich!
        Sind in Granville, wo die Nautic nun seit einem Jahr liegt, losgefahren und haben uns entlang der nordbretonischen Küste bis Roscoff gehangelt, zurück über Paimpol in St. Quay-Portrieux Camping-Freunde besucht, um dann raus nach Guernsey und Jersey zu fahren um bisschen britisches Flair zu geniessen.
        Es waren wunderbare Tage am Meer und zwei herrliche Sommermonate.
        Wünsche noch viel Spass und gute Fahrt nach Helgoland!
        Und dann gehen unsere schwimmenden Haustiere leider schon bald wieder in den Winterschlaf…
        Zeit für neue Törnplanungen hinterm warmen Ofen.

        LG sendet Euch!

        Stefan

        MY Nautic, WYC Wiesbaden, z.Zt. Granville/Ärmelkanal

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