Ende unseres 14-Tage-Törns: Knieper-Essen in der Bunten Kuh

Das nächtliche Ankern hinterm Rhinsand bei Glückstadt war schön – wegen des Sonnenuntergangs und der klaren Nacht bei Vollmond.

Es geht dort allerdings auch ein Strom von max. 2 Knoten. Scheint aber sehr guter Ankergrund zu sein. Selbst beim abendlichen Kentern des Stromes, dem unser Boot wegen des Windes nur widerwillig folgte, gab es kein Problem. Sicherheitshalber stellte ich aber für die Zeit der erneuten Stromkenterung gegen 02:00 Nachts den Wecker um Nachzuschauen. Auch dann gab’s kein Problem.

Wegen der Tide hätten wir eigentlich bis 14:00 am nächsten Tag warten müssen. Gegen 12:00 hatten wir allerdings das Gefûhl, wir würden suksessive unserem Vordermann auf die Pelle rücken.

Also Anker auf und vorzeitig mit Maschine Kurs Cuxhaven gegen den Strom. Bereits nach einiger Zeit kamen Höhe Brockdorf die Segel hoch. Leider wurde der Wind schwächer und kam spitzer und in Höhe Brunsbüttel kam er fast von vorn und briste stark auf. Also unter Maschine gegen die Kabbelwellen – NOK-Fahrer kennen das.

In Yachthafen Cux nahmen wir wieder unseren Lieblingsplatz ganz hinten durch an Steg B ein. Hier liegt auch Horst, den wir von Helgoland kennen, mit seiner Felicitas.

Nach leckerem Abendbrot in unsere Kajüte ging’s an nächsten Morgen bereits um 04:00 weiter Richtung Helgoland.

Immer wieder erstaunlich, welche Kabbelsee sich selbst bei nur 3 Windstärken aus West in der Aussenelbe aufbaut. Aber es hieß durchhalten bis Bake Y.

Dort rasch die Segel hoch und unsere Steuerfrau (Windfahne) freute sich ihren Dienst zu verrichten.

Leider nur von kurze Dauer. Es flaute auf 2 Windstärken ab und wieder musste der Volvo seinen Dienst verrichten. Bald kam Tonne Düne Süd in Sicht und unsere Insel lag klar vor uns.

Gegen 10:30 fanden wir einen Platz in der Anlage des WSC Helgoland und wir holten an diesem Tag auch ein bisschen Schlaf nach.

Im Hafen gab es diesmal als Besonderheit das Schulschiff Taifun der Marineschule Myrwik zu sehen.

Heute haben wir nach reichhaltigen Frühstück mit den leckeren Helgoländer Brötchen auf Wunsch des Hafenmeisters noch unser Boot verholt und liegen jetzt ganz außen mit schönem Blick auf die Hafeneinfahrt. Ein guter Tausch 😉

Zumal es an Bord von Wittkliff bei Detlef in fröhlicher Runde noch einen Frühschoppen gab.

Natürlich heute Diesel Bunkern und auch Bordverpflegung bei Manni.

Außerdem habe ich auch endlich einmal am Südstrand direkt im Zentrum gebadet. Bei HW herrlich !!! Das mache ich jetzt immer, wenn ich nicht zur Düne rüberfahre.

Morgen geht’s heim nach Bremerhaven.

Den heutigen Abend begehen wir zum Abschluss unseres Törns mit leckerem Knieperessen in der Bunten Kuh.

Autor: Sailing-Rainer

Langzeittörns in Nord- und Ostsee mit Sy Swantje (EMKA 29 HT) Gern auch einhand

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