Ende September nach Spiekeroog und Helgoland

Es ist noch dunkel als wir am Montag mit Swantje den Liegeplatz im WVW Bremerhaven verlassen.

Zum Glück zieht wie befürchtet kaum Nebel auf und wir passieren kurz nach 07:00 die Geestemole.

Bremerhaven bleibt schnell achteraus. Wir müssen „Stoff geben“, sind wir doch erst 2 h nach HW gestartet.

Wir rauschen begünstigt durch den Tidestrom mit bis zu 9 kn die Unterweser entlang.

Nach Tonne 13 gehen wir auf westlichen Kurs Richtung Jade und Wangerooge. Kurzzeitig können wir sogar segeln. Aber die Tide hat uns fest im Griff. Der eingesetzte Flutstrom reduziert unsere Geschwindigkeit erheblich, so das die Maschine mithelfen muss.

Wir passieren die Ansteuerung nach Wangerooge (Harle) und ca. 1,5 h später sind wir in der nach Spiekeroog führenden Otzumer Balje.

Und dann geht’s in den beprickten Hafenschlauch.

Das neue Service-Gebäude des Segelclubs kennen wir noch nicht. Leider sind seit unserem letzten Besuch mehr als 10 Jahre vergangen. Aber das alte abgeschnittene Führerhaus eines Kutters (Hafenmeisterbüro) steht noch an seinem Platz.

Bei Top-Sommerwetter gegen 16:00 erst Mal ein Anlegebier.

Und dann vor dem bereits frühen Einbrechen der Dunkelheit Ortsbesichtigung und Erinnerungen wieder auffrischen. Alles ist noch an seinem Platz.

An Bord gab’s spæter Kartoffeln mit Karotten und Zwiebelfleisch. Und wir freuten uns über einen herrlichen Ausklang im Cockpit.

Am næchsten Morgen verzauberte der Frühnebel den Hafen.

Nach dem Bordfrühstück eine Wanderung zur urigen Bude am Campingplatz.

Die Pferdebahn könnte dieses Jahr wegen Arbeiten am Deichtor leider nicht fahren.

Weiter geht’s und auch an Fort Laremy kommen wir vorbei.

Später von der Düne ein Blick auf trockengefallene Boote in der Lagune.

Und dann unser Ziel am Campingplatz, wo wir es uns gut gehen ließen. Per Lastenfahrrad kam extra frisches Bier😉

Am Strand ging’s dann zurück ins Dorf.

Bei diesen ungewöhnlich milden Temperaturen lasse ich mir ein Bad in der Nordsee natürlich nicht entgehen. Gert passt auf meine Sachen auf 😉

Kurze Rast in der Strandbar und übers Dorf zurück zum Boot.

Ein weiterer schöner Bordabend und Pläne schmieden für den morgendlichen Helgoland-Törn. Wir müssen hier weg. Wetter-Ungemach droht.

Mehr dazu im kommenden Beitrag…😉

Autor: Sailing-Rainer

Langzeittörns in Nord- und Ostsee mit Sy Swantje (EMKA 29 HT) Gern auch einhand

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