Von Spiekeroog nach Helgoland.

Wegen des für Mittwoch vorhergesagten auffrischenden Windes und Nebelgefahr morgens machten wir uns Sorgen. Unbegründet wie sich zeigte, wir konnten um 06:20 bei moderaten Bedingungen auslaufen – 1,5 h nach HW Spiekeroog.

Die geringste Tiefe im Seegatt war 2,7 m. Es empfielt sich also nicht dort bei halber Tide und Seegang zu passieren.

RichtungTG9 (Verkehrstrennungsgebiet) mussten wir ein kleinen Haken schlagen. Auf dem Weg dorthin Sonnenaufgang.

Und dann ging’s weiter mit Direktkurs Helgoland bei langsam immer weiter zunehmendem Wind.

Fantastisch wie unser Windpilot bei jetzt 2 m Welle und in Böen 5-6 sowie nahezu achterlichem Wind akkurat steuert. Zur Sicherheit haben wir aber eine Bullentalje angebracht, um ein unbeabsichtigtes Umschlägen des Großbaumes zu verhindern.

So war rasch die Ansteuerung und der Südhafen von Helgoland gegen 12:30 erreicht.

Nach dem Mittagessen gab’s wegen des frühen Aufstehen dann aber noch ein kleines Nickerchen. Das blieb Detlef hier auf Helgoland nicht verborgen.

Detlef verkündete auch folgende Nachricht: Bombenentschärfung. Wir müssten das Hafengelände um 16:30 verlassen.

Na ja das kannten wir schon von Helgoland. Bei Bauarbeiten werden häufiger Munitionsreste gefunden.

Also ab zum Helgolandbummel. Der neue Bohlensteg am Scheibenhafen ist gut gelungen.

Und ich nutze am Strand die Gelegenheit zum Baden bei noch erstaunlich warmen Wasser.

Die Herrmann Marwede der DGzRS hat sich vor dem Osthafen in Sicherheit gebracht.

In der Nacht Briest der Wind wie vorhergesagt stark bis auf 8bft in Böen auf.

Unsere Swantje haben wir mit langen Leinen aber gut vertäut.

Schön die Wolkengebilde am Morgen.

Den Starkwind an diesem Tag bescheren uns die beiden Tiefs Valentina (nach Norwegen anziehend) und Wicca.

Der ganze Donnerstag ist von Starkwind geprägt.

So freuen wir uns Vormittags über Detlefs Besuch zum Tee.

Nachmittags noch mal aufs Oberland.

Bei unser Rûckkehr entdecken wir eine Flasche feinsten Jamaica-Rum. Detlef ist als Wohltäter schnell geortet.

Das Highlight am gestrigen Abend war das Knieper-Essen in der Bunten Kuh.

Und heute morgen habe ich es mir nicht nehmen lassen, das frisch renovierte Freibad aufzusuchen und ein paar Bahnen zu ziehen. Herrlich im temperierten Wasser zu schwimmen mit Blick auf die Anhänge des Oberlandes.

Gert hat derweil aufs Boot aufgepasst😉 und das Frühstück vorbereitet.

Heute Mittag koche ich Labskaus und dann noch mal ein Inselrundgang.

Für unsere morgige Heimfahrt sieht das Wetter vielversprechend aus.😁

Bevor wieder Starkwind kommt, werden wir zu Hause sein.

Autor: Sailing-Rainer

Langzeittörns in Nord- und Ostsee mit Sy Swantje (EMKA 29 HT) Gern auch einhand

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