Endlich nach Helgoland

Dieses Jahr ging’s Corona- und Wetterbedingt sehr spät im Jahr am Freitag, 28. Mai zum ersten Törn nach Helgoland.

Und diesmal auch gestartet von meinem Sommerliegeplatz im Ruthenstrom/Elbe. Ein herrlicher Sonnenaufgang als ich zusammen mit Gert tidebedingt um 05:06 starte.

Es war mächtig kalt auf der Elbe

… und so war es gut, das wir bereits gegen 10:00 Cuxhaven erreichten.

In Cuxhaven legten wir einen Faulenzertag ein und ich unterwarf mich dort noch dem für Helgoland nötigen Schnelltest.

Am Horizont geht’s weiter – ein neuer Tag, an dem mich im Yachthafen schon morgens die Seehunde begrüßten.

Es war wieder bitter kalt als wir in aller Frühe in Cux ausliefern und die Kugelbake passierten. Das schon seit Tagen prognostizierte wärmere Wetter wollte sich einfach nicht einstellen.

Endlich kommt Helgoland in Sicht. Mittagsruhe, Einkäufe erledigen, Diesel bunkern und bevor wir zum Abendessen in die Bunte Kuh gehen, gibt es noch einen netten Klönschnack an Bord bei Tobias.

Am Sonntagmorgen war klar: Nach dem Frūhstück erst mal ins Freibad und als nach Mittag der Himmel aufriss entschlossen wir uns spontan für einen Törn „Helgoland rund“. Immerhin 14 vergnügliche Seemeilen, weil ja das Hummerschutzgebiet umfahren werden muss. Detlef als Einheimischer startete zur Umrundung der Düne und wir liefen witzigerweise wieder zeitgleich im Hafen ein.

Als ich Montagmorgen wieder zum Freibad aufbreche, herrscht noch dicker Nebel.

Aber bereits auf dem Rückweg zum Boot bricht der Himmel auf.

Sonnenschein – also nix wie rüber zur Düne. Hier verleben wir herrliche Stunden und besuchen natürlich auch das Dünenbistro.

Hochnebel sorgt für teils stimmungsvolle Fotos.

Noch einmal besuchen wir abends die Bunte Kuh und Dienstagmorgen gegen 10:00 geht’s in einem Rutsch 70 sm zurück in den Ruthenstrom. 10 h haben wir gebraucht und das funktionierte natürlich nur unter geschickter Ausnutzung des Tidestromes.

Die SCHIFFSPARADE unterwegs sorgte dabei für genügend Unterhaltung, so das uns die Fahrt nicht zu lang wurde.

An unserem herrlichen Liegeplatz im Ruthenstrom werden wir schon von einer brütenden Möwe erwartet.

Alles in allem waren es schöne 5 Tage, die Gert und ich genossen haben. Mal sehen, was das Jahr noch bringt…

Vor allem, will ich natürlich noch von meinem Liegeplatz hier die Elbe erkunden.

Autor: Sailing-Rainer

Langzeittörns in Nord- und Ostsee mit Sy Swantje (EMKA 29 HT) Gern auch einhand

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s