Helgoland muss man / muss man nich

Knapp 2 Wochen von unserer Baltikum-Tour mit dem Reisewohnwagen wieder zu hause ist meine Sehnsucht zu Segeln gewachsen.
Ich muss unbedingt wieder aufs Wasser.

Vom 03. bis zum 05. September gings nach Helgoland – einem Kleinod hier in der heimischen Nordsee.
Ich bin schon zig-mal da gewesen, es ist aber für mich immer wieder ein Erlebnis.
Schön ist, das Gert, Co-Skipper unseres Törns „Britain round“ mich kurzentschlossen auf Swantje begleitete.

Was muss man auf Helgoland ?

Mit Bäderschiff hinfahren

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muss man nich.

Im Päckchen liegen

IMG_20180904_092507_844muss man.

Im Atoll übernachten

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muss man nich.

Sich wohlfühlen

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muss man.

Besondere Schiffe gucken

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muss man.

Schmuck kaufen

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kann man.

Zollfrei einkaufen

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muss man nich.

Überteuerte Fischbrötchen essen

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muss man nich.

Zur Düne rüber

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muss man !!!

Den Dünenstrand entlang zum Bistro

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muss man.

Heiraten

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muss man nich.

Strandkorb mieten

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muss man nich.

Baden

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muss man !!!

Robben fangen

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muss man nich.

Steinturm verschönern

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kann man.

Von unseren Vorfahren lernen

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muss man.

Aufs Oberland und den Blick genießen

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muss man.

Schafe schubsen

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darf man nich.

Übers Felswatt gucken

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kann man.

Lange Anna

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kommt man vorbei.

Vögel streicheln

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sollte man nich.

Hummer fangen

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darf man nich.

Zur Bunten Kuh

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muss man.

Knieper essen

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muss man.

Helgoland nich vergessen

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wird man !!!

 

Mehr Meer

Vom 06. bis 08.Sept. hat mich Michael von der Deep Blue aus Rostock auf einen Helgolandtörn mit meiner Sy Swantje begleitet.

Das war rundherum ein prima Törn. Wir haben auf dem Schiff übernachtet, damit es mit der tidebedingt frühen Schleuse um 06:00 kein Problem gibt.

Zunächst schwachwindig, so das Motoren bis zu den Türmen angesagt war. Eine gute Gelegenheit für Michael die breite Außenweser in Ruhe kennen zu lernen. Dann kam der Genakker zum Einsatz, der uns bis wenige Meilen vor Helgoland schob. Bereits mittags auf Helgoland blieb nun genügend Zeit, Michael alle Ecken und Winkel der Insel zu zeigen. Wir haben ganz schön was abgelaufen und uns so bei bestem Wetter noch das Abendbrot vor der „BuntMedium “ verdient.

Kurz vor Mitternacht gesellten sich Gert zusammen mit Dieter auf SY Manta zu uns in den Helgoländer Yachtclub.

Nach den üblichen Besorgungen (ein Seemann will ja nicht verdursten) war am Mittwoch ein Ausflug zur Düne angesagt. Bei ungewöhnlich warmen September-Wetter war es geradezu ein Muß an beiden Stränden ein Bad zu nehmen. Dieter war mächtig erschrocken über die Kegelrobbe, die nur wenige Meter entfernt neugierig auftauchte. Und auch das Dünenrestaurant wurde natürlich besucht.

Zusammen mit Gert und Dieter haben wir den Abend im „Atlantis“ im Oberland ausklingen lassen. Eine gute Gelegenheit für Michael einmal die „Knieper“ zu probieren.

Recht frischer Wind aus SO (d.h. Richtung Bremerhaven genau gegen an) ließ uns keine Wahl: Aufkreuzen war angesagt. Wir entschieden uns für einen langen Schlag in südlicher Richtung bis vor Wangerooge/Spiekeroog um dann mit einem Holeschlag , begünstigt durch den auflaufenden Tidestrom,  bei den Türmen in die Weser ein zu laufen. Wir ließen den Windpilot steuern und hatten ein paar schöne Stunden. Ab den Türmen hieß es dann aber wieder Motoren – Wind eingeschlafen.

Michael und ich waren begeistert von dem Törn. Das schreit geradezu nach Wiederholung. Vielleicht nimmt Michael mich ja auf seiner Deep Blue von Rostock mal nach Hiddensee mit???

7 Tagetörn: Helgoland, Hallig Hooge, Amrum

Zusammen mit Gert gings am 22. Juni auf Swantje Richtung Nordfriesen.
Wir hatten uns kurz entschlossen Hallig Hooge als Ziel ausgesucht.
Tide bedingt gings frühmorgens mit der 05:00 Schleuse zunächst nach Helgoland, um dann gleich am nächsten Morgen die 36 sm nach Hallig Hooge zu laufen.

Bis zur Ansteuerung des Rütersgatt konnten wir herrlich segeln und sind auf halber Stecke „Schorse“ begegnet.
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Auf Hallig Hooge versanken wir im wichen Schlick und die Natur und Stille sowie das tolle Bootshaus auf Stelzen haben uns begeistert.
Am Freitag um 15:30 gings in gut 1,5 h zur Insel Amrum.
Dort hatten wir den ganzen Samstag zur Verfügung. Gut das wir morgens bereits ins Dorf aufbrachen, da Nachmittags total verregnet.
Da wir sowieso die Fahrräder wegbringen mussten, sind wir trotz strömendem regen aber noch zur „Blauen Maus“ zur Whiky-Probe.
Am Sonntag liefen wir um 07:00 nach Helgoland zurück. Nach Passieren des Rütersgatt gabs eine harte Kreuz gegen 5 Bft aus SW. Aber Speed bis zu 6 kn waren der Lohn.
Im Bootshaus des WSC konnten wir uns dann beim EM-Fußballspiel ausruhen.
Da Montag der starke SW anhielt gönnten wir uns noch einen Tag auf Helgoland, um dann Dienstag wieder Bremerhaven anzusteuern.
Insgesamt ein erlebnisreicher Törn.